Monsun ist nicht gleich Monsun und bedeutet auch nicht dass es ununterbrochen schifft. Allerdings ist es auch meist nicht so wirklich trocken. In Chennai bedeutet der erste Regenschub, der Zwischenmonsun, nur dass es einmal die Woche ordentlich schuettet fuer ein paar Stunden und dann wars das erstmal. Als ich die Westkueste hochgereist bin, war es unten in Varkala am Stand noch schoen sonnig und es hat hoechstens nachts mal geregnet.
Ein Stueck weiter im Norden ist mir der grosse Regen in Fort Cochin begegnet. An meinem ersten Abend dort musste ich durch eine Strasse zu meinem Hotel, die knietief von Wasser ueberschwemmt war. Es geschah alles ganz ploetzlich, als ich ins Internetcafe ging, war noch alles bestens. Doch als ich nach Hause wollte, stand die Strasse unter Wasser und von oben kuebelte es wie verrueckt. Gut, dass ich meinen Regenschirm eingepackt hatte. Eigentlich um meinen Sonnenbrand tagsueber vor weitere Strahlenbelastung zu schuetzen, aber so konnte er endlich seine eigentlich Bestimmung erfuellen.
In Hampi im Landesinneren wurde es dann wunderschoen sonnig. Nur zwei kurze Schauer in drei Tagen waren vom Monsun zu spueren. Doch seitdem laesst mich der Regen hoechstens fuer ein paar Stunden in Ruhe. Das hat sicher auch dazu beigetragen, dass ich mich etwas erkaeltet habe.
Das schoene ist, ich komme direkt aus dem Monsun in den Herbstregen von Berlin, muss mich also kaum umstellen. Denn auch hier faellt der Regen meist von oben.
Donnerstag, 18. September 2008
Mittwoch, 17. September 2008
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