Mittwoch, 24. September 2008

Train 40 Hour, no breakfast no shower

Nehme jetzt einen 40 Stunden Zug von Varanassi nach Chennai. Zum Glück bin ich auf der Warteliste vorgerutscht und habe eine Sitz-/Liegeplatz.
Montag bin ich in Berlin.

Donnerstag, 18. September 2008

Der Mosun

Monsun ist nicht gleich Monsun und bedeutet auch nicht dass es ununterbrochen schifft. Allerdings ist es auch meist nicht so wirklich trocken. In Chennai bedeutet der erste Regenschub, der Zwischenmonsun, nur dass es einmal die Woche ordentlich schuettet fuer ein paar Stunden und dann wars das erstmal. Als ich die Westkueste hochgereist bin, war es unten in Varkala am Stand noch schoen sonnig und es hat hoechstens nachts mal geregnet.
Ein Stueck weiter im Norden ist mir der grosse Regen in Fort Cochin begegnet. An meinem ersten Abend dort musste ich durch eine Strasse zu meinem Hotel, die knietief von Wasser ueberschwemmt war. Es geschah alles ganz ploetzlich, als ich ins Internetcafe ging, war noch alles bestens. Doch als ich nach Hause wollte, stand die Strasse unter Wasser und von oben kuebelte es wie verrueckt. Gut, dass ich meinen Regenschirm eingepackt hatte. Eigentlich um meinen Sonnenbrand tagsueber vor weitere Strahlenbelastung zu schuetzen, aber so konnte er endlich seine eigentlich Bestimmung erfuellen.
In Hampi im Landesinneren wurde es dann wunderschoen sonnig. Nur zwei kurze Schauer in drei Tagen waren vom Monsun zu spueren. Doch seitdem laesst mich der Regen hoechstens fuer ein paar Stunden in Ruhe. Das hat sicher auch dazu beigetragen, dass ich mich etwas erkaeltet habe.
Das schoene ist, ich komme direkt aus dem Monsun in den Herbstregen von Berlin, muss mich also kaum umstellen. Denn auch hier faellt der Regen meist von oben.

Mittwoch, 17. September 2008

Samstag, 6. September 2008

Am Meer


Mit Sam am Strand in Varkala.


Alleine beim Sonnenuntergang.


Chinesische Fischernetze in Fort Kochin.

In den Lagunen der Backwaters


Jörg im Reisfeld.


Magonbaum

Dschungelbilder



Tigerspur von letzter Nacht.


Dschungel in den Western Ghats.

Strassenbilder


Typische Strassenszene am Busbahnhof. Wie man sieht, hat jeder Inder ein Handy.


Frische Hühner warten auf den Bus.


Umweltfreundliches Transportmittel.


Frauen arbeiten auf einer Teeplantage in den Western Ghats.

Samstag, 30. August 2008

In den Bergen ist es kühl

Die Western Ghats sind bis jetzt mein Lieblingsteil von Indien. Es ist hier angenehm kühl mit gut 20°, wunderbar ruhig und schön. Aus der Ebene steigen die Berge fast senkrecht auf und sind über und über mit Dschungel und Plantagen überzogen.
Heute habe ich zum ersten Mal einen Elefanten angefasst und bin auf ihr geritten. Unglaublich. Diese Tiere sind echt der Wahnsinn. Rauhe Haut mit Borsten, riesengroß und doch sehr vorsichtig.
Der Besuch im Gewürzgarten war auch wunderbar. Es regnete die ganze Zeit mehr oder weniger, während uns eine kleine Inderin in rosanem Sari Vanille, Kardamon, Banane, Muskatnuss, Ingwer, Kaffee, Kakao und unglaublich viel mehr Pflanzen zeigte.

Bilder gibt es leider erst in ein paar Tagen. Internet ist hier zu lahm und Susann und mein Zeitplan ist wirklich voll.

Donnerstag, 28. August 2008

Paul der Gecko

Paul der Gecko wohnt auch hier, er hält sich gerne hinter dem Kühlschrank und an Wänden auf. Anscheinend frißt er Kakerlaken, aber dabei hat ihn noch keiner beobachten können.







Das ist einfach nur eine der vielen dicken Tauben, die einem hier täglich gebraten in den Mund fliegen.

Aufbruch nach Kerala

Heute Abend reise ich mit Susann nach Kerala. Wir werden uns zuerst einen Nationalpark mit Dschungel und Elephanten ansehen und dann weiter zum Strand fahren. Danach werde ich alleine weiter ziehen. Ein ganzer Monat durch Indien steht mir bevor und ich habe noch keine wirklich Ahnung wo ich wann hinfahre.
Susann sucht sich in der Zeit dann einen neuen Job, weil sie bis November noch hierbleiben will. Aber die Aussichten sind eher mittelmäßig einen gutbezahlten Job zu finden.
Unsere Beziehung ist vorbei, das läßt sich nicht mehr leugnen. Ich bin mal gespannt wie wir es die nächsten Tage miteinander aushalten.